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Wanderung rund um den Stolper See

 

Man startet in Stolpe an der Schule mit Richtung Mühlenberg und gelangt  über den Gärtnersteg auf einen Wanderweg, der oberhalb des Stolper Sees verläuft.

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Wanderweg mit Weiden

 

Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den See. Die Farbe des Stolper Sees wechselt mit jedem Wetter, vom kräftigen mittelblau am Nachmittag bei Sonnenschein bis hin zu einer spiegelnden grauen Fläche bei Windstille und bewölktem Himmel.

 

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Blick vom Wanderweg über den Stolper See

 

 

Beim alten Blechschuppen steht eine Bank, von der man aus einen herrlichen Blick über den See auf die Felder der Güter Perdöl und Diekhof hat.

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Blick von der Bank am alten Melkstand

 

 

Und weiter geht es zwischen Weiden und Feldern, bis der Weg unvermutet in einem scharfen Knick Richtung Westen abbiegt. Noch einmal bietet sich hier ein traumhafter Blick zum Nordende des Sees. 

 

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Blick über die Wiesen am Nordende des Sees im Frühling

 

 

An der Straße zwischen Stolpe und Depenau muss man nun ein kleines Stück auf der linken Seite laufen, bis man die Häuser des Ortsteils Mühlenberg erreicht.
Hier beginnt wieder ein Fußweg, auf dem man vorbei an gepflegten Häusern und der ehemaligen Pension am Mühlenberg zum früheren Hof Lüttjohann gelangt. Hier überquert man die Straße und läuft auf einem Fußweg hinunter zur alten Depenauer Mühle.

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Blick von der Steganalge am Mühlenberg Richtung Süden

 

 

Vor über 10 Jahren hörte man hier noch Kinderlachen und die Erwachsenen saßen gemütlich vor dem Haus. Nachdem die neuen Besitzer die Bewohner aus dem Haus hatten, blieb die Mühle unbewohnt. Nun steht sie seitdem verlassen und verfällt immer mehr. Ein Bild des Jammers…

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Ein Blick in die Vergangenheit: Die Depenauer Mühle noch bewohnt

 

 

Das alte Müllerhaus und das gegenüberliegende Jägerhaus auf der anderen Seite der Alten Schwentine konnten verkauft werden und erstrahlen nun in neuem Glanz.

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Die Alte Schwentine verläuft direkt neben dem Mühlengebäude

 

 

Und weiter zieht sich ein Wanderweg durch ein Waldstück des Gutes Depenau bis hinter den See auf östlicher Seite. Hier sieht man hinunter auf eine große Wiese, die heutzutage mit Stacheldraht eingezäunt ist. Früher gingen die Menschen vom Ortsteil Mühlenberg hier baden, sowie einige Stolper Bürger.
Als sich der sogenannte Geheimtipp herum gesprochen hatte, war die Ruhe und Idylle dahin. Wilde Camper, Badegäste von überall her trafen sich hier, lärmten und hinterließen ihren Müll. Bis eines Tages dann die Wiese eingezäunt war…
Gestraft waren letztendlich die Einheimischen.

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Blick vom Ostufer des Stolper Sees

 

 

Im weiteren Verlauf liegt ein herrlicher Bruchhangwald zur Seeseite hin, während gen Osten die großen Feldschläge der Güter Perdöl und Diekhof beginnen. Wir verlassen den Wald und gelangen über einen Wiesenweg bis zur wundervollen Eichenallee, die nach rechts zur K 14 hinläuft, von wo man nach Perdöl gelangt, leider auf der Landstraße, die auch hier mit alten Bäumen gesäumt ist. Direkt an der Einmündung zur Straße steht ein alter, vom Blitzschlag ausgehöhlter Baum, in dem sich ein Kind gut verstecken kann.

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Eichenallee bei Gut Perdöl

 

 

An der Straße gelangt man zum Gut Perdöl, dessen Torhaus mit der Stundenglocke gut erhalten ist. Beidseits der Straße liegen die alten Gutsarbeiterhäuser in liebevoll gepflegten Gärten.

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Glockenturm auf dem Torhaus von Gut Perdöl

 

 

Wir finden rechts der Straße den alten Weg zum Gut Perdöl, der noch mit Kopfsteinpflaster gepflastert ist. Der Weg führt über die Brücke über die Alte Schwentine, die hier dem Stolper See zustrebt. Wir machen einen kleinen Abstecher nach rechts in den Bruchwald hinein und folgen einem Trampelpfad längs des Baches. Nach kurzem Weg stehen wir vor der Mündung der Alten Schwentine in den Stolper See. Wildromantisch dürfen Bäume hier umfallen, überwuchert gleich von Pflanzen und Moosen. Der Blick fällt auf die Westseite des Sees, wo man die Badebucht der Stolper Badestelle erkennen kann.

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Die Alte Schwentine im Bruchwald von Gut Perdöl kurz vor ihrem Eintritt in den Stolper See

 

 

Weiter gehen wir den Pfad zurück und folgen dem alten Gutsweg zur Straße nach Wankendorf. Nach einem kurzen Stück an der Straße sieht man zur linken Seite durch die Eisenbahnunterführung hindurch den Weg in Richtung Schierensee, den man auf der linken Seite bis zum Gasthof „Alte Koppel“ abwandern kann.

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Das Gasthaus Alte Koppel am Südende des Schierensees - seit diesem Sommer wieder eröffnet

 

 

Wir aber lassen diesen Wink auf eine neue Wanderung links liegen und gehen auf dem Bürgersteig bis zum Stolper Weg, in den wir nach rechts einbiegen
und parallel zur Autobahn nach Stolpe zurückgehen. Die Nähe der Autobahn ist zwar störend, aber uns tröstet der Blick nach rechts ins Stolper Moor, ein Niedermoorgebiet entlang der Schierenseer Au, die im Süden in den Stolper See fließt und die Abwässer des modernen Klärwerks in den See einträgt.
Die Gemeinde Stolpe kauft nach und nach die Parzellen im Moor auf, und schreibt sie ihren Öko-Konto zugute,. So dient Naturschutz der Gemeinde und der Natur.

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Blick über das Stolper Moor - ein Niedermoor

 

 

 

Schafe beweiden die Feuchtwiesen, um den Feuchtgrünlandcharakter zu erhalten. Wasserseitig bilden sich Erlenbrüche, die am See in eine breite Schilfzone übergehen.
Über den Moorredder betreten wir wieder die Stolper Dorfstraße und laufen zur Schule hinauf.

 

 

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Die Grundschule Stolpe mit neuem Spielgerät